Glossar
- Anamnese
- (gr. Anamnesis – Erinnerung) beschreibt die Vorgeschichte eines Patienten oder einer Krankheit
- Endodontie
- (gr. Endon - Innnen; lat. Dens – Zahn) eher bekannt als Wurzelkanalbehandlung mit dem Ziel der Reinigung und Füllung des Wurzelkanalsystems
- Amalgam
- Quecksilberhaltige Legierung mit anderen Metallen. Findet in der Zahnheilkunde als Füllungsmaterial Verwendung. Alternativen sind Kunststoff- und Keramik- oder Goldgußrestaurationen.
- Gingivitis
- Zahnfleischentzündung (lat. Gingiva – Zahnfleisch) häufig durch Plaque (Zahnbelag) hervorgerufen; Symptome: dunkle Rötung, Schwellung und Blutung des Zahnfleisches
- Parodontitis
- Zahnhalteapparatsentzündung – Parodont (gr. lat. um den Zahn lokalisiert, allg. der Zahhalteapparat) – entwickelt sich aus einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis)
und kann daher in den meisten Fällen durch Prophylaxemaßnahmen (Zahnreinigung) verhindert werden. Symptome: Taschen, Zahnfleischbluten, Zahnlockerungen.
- Tasche
- durch subgingivalen (unter dem Zahnfleisch befindlichen) Zahnbelag verursachte entzündliche Vertiefung der Furche zwischen Zahnfleisch und Zahn
- Keimbestimmung
- Ermittlung der für eine Parodontitis charakteristischen Bakterien (Markerkeime).
- Zahnreinigung
- beinhaltet die Entfernung von Zahnstein, Plaque, Tee-, Kaffee-, Raucherbelägen sowie die Politur und anschließende Fluoridierung.
- Fluoridierung
- Auftragen von fluorhaltigen Lacken oder Gelees zur Härtung der Zahnhartsubstanz. Fluor unterstützt den Einbau von Mineralien in den Zahn zur Senkung des Kariesrisikos.
- Prophylaxe
- (lat. prophylatto – verhüte) Maßnahmen die Zahn-, Mund, und Kieferkrankeiten verhindern. Dazu gehört die regelmäßige professionelle Zahnreinigung und der jährliche Zahnarztbesuch.
- Prothetik
- beinhaltet Maßnahmen zum Ersatz verlorengegangener Zähne, um die Kaufunktion wiederherzustellen. Je nach Befund steht dazu festsitzender (Kronen, Brücken, Implantate), herausnehmbarer (Prothesen) oder kombinierter Ersatz (Teleskopprothese) zur Verfügung.
- Implantat
- künstliche Zahnwurzel; wird durch einen operativen Eingriff im Knochen verankert und zum späteren Zeitpunkt mit Prothetik versorgt
- Veneers
- Verblendschalen aus Keramik; substanzschonende Frontzahnversorgung bei mittelgroßen Defekten
- Krone
- festsitzende Restauration zum Ersatz beschädigter Zahnsubstanz; bei großen Defekten
- Brücke
- festsitzende Restauration zum Ersatz fehlender Zähne, dabei werden die, der Lücke benachbarten Zähne zur Verankerung der Brücke herangezogen
- Funktionsanalyse
- Analyse der Kieferbewegungen, Kiefergelenksposition und Zahnkontakte. Wird bei der Anfertigung von Prothetik benötigt, um ein ungestörtes Funktionieren des Kauorgans zu gewährleisten. Bei einer CMD (Cranio-Mandibuläre Dysfunktion) ermittelt die Funktionsanalyse die Ursachen der CMD, um eine effektive Therapie einleiten zu können.
- CMD
- Cranio-Mandibuläre Dysfunktion beschreibt einen umfangreichen Symptomkomplex im Kopf-, Nacken- und Kieferbereich. Sie entsteht durch Muskeldysbalancen, welche durch unphysiologische Körperhaltungen, Angewohnheiten (Zähnepressen) und auch nicht versorgte Zahnlücken hervorgerufen werden. Die Symptome sind vielfältig (Kopf-, Nacken-, Ohrenschmerzen) und werden häufig nicht den Zähnen zugeordnet.
- Funktionstherapie
- Therapie der CMD. Häufig in Zusammenarbeit mit einem Physiotherapeuten (Muskelentspannung). Nach einer Funktionsanalyse erfolgt die Herstellung einer Aufbissschiene.
Dr. Eckhard Weggen
Dr. Gisela Weggen
Tjerk Weggen
Frankfurter Allee 54
10247 Berlin
Sprechzeiten:
Mo+Do 8 – 16 Uhr
Di+Mi 12 – 19 Uhr
Fr 8 – 12 Uhr
Tel.: 030 42780282
Fax: 030 42780284